Was es heißt, ein “Alien” zu sein

Reisetagebuch: Woche 1

Heute ist mir im Zug auf dem Weg zur Uni etwas MerkwĂŒrdiges passiert ist. Beim Reinquetschen in den ĂŒberfĂŒllten 8:00 Uhr Morgenzug wurde ich gegen eine klein gewachsene, irgendwie asiatisch aber nicht japanisch aussehende Frau Mitte dreißig gedrĂŒckt. Ich stand mit dem RĂŒcken zu ihr und rĂŒckte mich gerade in eine einigermaßen angenehme Stehposition, als sie mich plötzlich ansprach.
Sie sei Vietnamesin und beruflich in Japan. Wir verfielen in ein kurzes, belangloses GesprĂ€ch, bis sie unversehens mit aufgeregter Stimme fragte, ob sie mein blondes Haar anfassen dĂŒrfe. Ich war zu perplex, um ihre Bitte abzulehnen oder zu hinterfragen und nickte schnell. Mit leuchtenden Augen nahm sie ein paar HaarstrĂ€hnen zwischen die Fingerspitzen und befĂŒhlte mein Haar.

Dieser Moment gehört zu den vielen Situationen, in denen man sich als AuslĂ€nder in Japan seiner „Andersheit“ bewusst wird.

Bereits bei meiner Ankunft in Japan habe ich mich am Flughafen irgendwie „besonders“ behandelt gefĂŒhlt und das nicht unbedingt im positiven Sinne. FĂ€hrt man beispielsweise nach Verlassen des Flugzeugs die Rolltreppen hinunter zur Passkontrolle, so wird man als AuslĂ€nder zunĂ€chst noch ĂŒberschwĂ€nglich auf großen Plakaten begrĂŒĂŸt mit „Welcome to Japan“.
(Nebenbei erwĂ€hnt werden Japaner mit okaeri nasai (お澰りăȘさい) begrĂŒĂŸt, was so viel heißt wie „Willkommen zurĂŒck“.)
Doch bereits bei der Passkontrolle werden andere Saiten aufgezogen. Die Passkontrolle der AuslĂ€nder wird von Japanern getrennt an verschiedenen Schaltern abgehandelt und jeder AuslĂ€nder muss seine FingerabdrĂŒcke abgeben und ein Foto von sich machen lassen.

Nun könnte man das als die allgemeine VerschĂ€rfung globaler Sicherheitsmaßnahmen im Zuge der angeblich wachsenden Terrorgefahr abtun, warum mĂŒssen dann aber Japaner ihre FingerabdrĂŒcke nicht hinterlassen?
In Japan gibt es offenbar keinen Personalausweis oder Ă€hnliches, dementsprechend entfĂ€llt fĂŒr Japaner die Ausweispflicht. FĂŒr AuslĂ€nder dagegen besteht in Japan Passzwang. Die so genannte „Alien Registration Card“ ist eine Art Ausweis fĂŒr AuslĂ€nder in Form einer Kreditkarte und muss von jedem beantragt werden, der sich lĂ€nger als drei Monate in Japan aufhalten will. Auf der Webseite des AuswĂ€rtigen Amts wird ausdrĂŒcklich darauf hingewiesen, diese Karte immer mit sich zu fĂŒhren. Weiterhin heißt es dort „AuslĂ€nder, die ohne Ausweis angetroffen werden, können verhaftet und mehrere Tage festgehalten werden. Es droht zudem eine höhere Geldstrafe.“

Da weiß ich ja jetzt, was ich zu tun habe, um nicht eingebuchtet zu werden.

April 6th, 2010 by Jeanne | 1 Comment »

KirschblĂŒte in JiyĆ«gaoka

Reisetagebuch: Woche 1

Beim Wort „Tƍkyƍ“ denken viele in erster Linie an Menschenmassen, ĂŒberfĂŒllte Bahnen und angesagte Stadtviertel wie die kostspielige Ginza oder das ĂŒberquellende Einkaufsviertel Shibuya.
Was Tƍkyƍ aber erst zu einer wirklich besonderen Stadt macht, sind nicht die angesagten VergnĂŒgungsviertel, sondern die Summe aus den 23 Stadtbezirken, die zusammen den Kernbereich einer Metropole ergeben, die vielfĂ€ltiger nicht sein könnte. Administrativ gesehen ist Tƍkyƍ keine „Stadt“ im eigentlichen Sinne, da jeder der 23 Bezirke eine Verwaltungseinheit bildet. Weiterhin erstreckt sich der Verwaltungsbereich Tƍkyƍs weit ĂŒber die 23 Bezirke hinaus.
In den Bezirken leben etwa 8.800.000 Einwohner, das Ballungsgebiet Tƍkyƍ beherbergt dagegen etwa 34 Millionen Menschen.

BeschrĂ€nkt man sich auf das HerzstĂŒck Tƍkyƍs, so hat jeder Bezirk seinen ganz eigenen Charme.
Ein Beispiel ist das Viertel JiyĆ«gaoka (è‡Șç”±ăŒäž˜) in dem Bezirk Setagaya.
JiyĆ«gaoka heißt ĂŒbersetzt so viel wie „HĂŒgel der Freiheit“ und wird seinem Namen allemal gerecht. Das Viertel macht einen fast lĂ€ndlichen und doch lebhaften Eindruck und ist bekannt fĂŒr seine vielen Boutiquen, Restaurants und Confiserien. Laut einer Umfrage gehört JiyĆ«gaoka zu den beliebtesten Wohngegenden Tƍkyƍs.

Momentan ist KirschblĂŒtenzeit in Japan, die nicht nur so manch graues Stadtviertel in freundliches Rosa taucht, sondern vor allem Stadtvierteln wie JiyĆ«gaoka ein besonders romantisches Flair verleiht.

Zwar habe ich noch lĂ€ngst nicht jeden Winkel in JiyĆ«gaoka erkundet, doch ich glaube, ich kann mich glĂŒcklich schĂ€tzen, dass dieses Viertel nun fĂŒr rund ein Jahr mein neues zu Hause sein wird.

April 4th, 2010 by Jeanne | No Comments »

Odyssee in Frankreich

Reisetagebuch: Woche 1

„Mit Air France beginnt Ihre Reise schon am Flughafen. Schnelles Check-in, Betreuungsangebot fĂŒr schwangere Frauen, Ă€ltere Menschen und mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte Personen, das ruhige Ambiente der Lounges und viele weitere Annehmlichkeiten sorgen dafĂŒr, dass Sie ganz entspannt an den Start gehen können.“

So prÀsentiert sich die französische Fluggesellschaft Air France auf ihrer Website. Da kann ja nichts schiefgehen, denkt sich der Ahnungslose. Falsch gedacht.
Von Entspannung kann auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle bei weitem nicht die Rede sein.

Aber diesmal wird alles anders, dachte ich angesichts der eineinhalb Stunden, die mir dieses Jahr blieben, um das Flugzeug aus Hamburg zu verlassen und in den Airbus Richtung Narita Airport in Tƍkyƍ zu wechseln. Frohen Mutes verließ ich also das Flugzeug, und in dem Irrglauben, genĂŒgend Zeit fĂŒr den Terminalwechsel und das anschließende Boarding zu haben, ging ich erst mal in aller Seelenruhe auf die Toilette. Dass drei mickrige Toilettenkabinen fĂŒr eine ganze soeben gelandete Frauenschar nicht ausreichend sind, muss an dieser Stelle nicht weiter erwĂ€hnt werden.

Nach meinem Toilettengang machte ich mich auf die Suche nach meinem Terminal, kurvte mit einem Shuttlebus zwanzig Minuten sinnlos um die Terminals A bis E, stieg bei Terminal E aus und erwischte mit GlĂŒck die elektronisch betriebene Bahn, die mich zum richtigen Gate bringen sollte. Mit einem innerlichen Seufzer der Erleichterung und FreudentrĂ€nen in den Augenwinkeln fuhr ich die Rolltreppe hoch zum Gate, bog um die Ecke und sah
 Menschenmassen. Soweit das Auge reichte standen Menschen zusammengepfercht wie die Sardinen in der BĂŒchse und warteten auf ihre Taschenkontrolle und Abtastung.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch etwa 40 Minuten Zeit, um meinen Flug zu erwischen. Weitere 20 Minuten spĂ€ter hatte ich mich etwa 15 Meter fortbewegt. PanikerfĂŒllt griff ich mir eine Angestellte, die mir versicherte, 30 Minuten seien vollkommen ausreichend. Nein, dachte ich. Die sind nicht ausreichend, wenn noch schĂ€tzungsweise 400 Leute vor dir stehen.
Mit zwei anderen Deutschen kroch ich also dreist unter den BÀnderabsperrungen hindurch und binnen weniger Minuten stand ich vor meinem Gate und sah
 wieder Menschenmassen. Noch 10 Minuten bis zum Abflug und erst drei Leute hatten das Flugzeug betreten. Na toll. Das VorgedrÀngel und mein Puls von 180 waren also umsonst gewesen.

Drei Filme, zwei Mahlzeiten und einen Toilettengang spĂ€ter landete ich mit einer halben Stunde VerspĂ€tung am Folgetag um 8:30 Uhr in Tƍkyƍ und ging meiner LieblingsbeschĂ€ftigung der letzten 12 Stunden nach: warten. Laut Programmheft der Meiji Gakuin University sollten alle Auslandsstudenten von den so genannten „Buddies“ – japanische Studenten, die sich in den ersten Wochen um die Neuankömmlinge kĂŒmmern – um 15:00 Uhr am Informationsstand im Terminal 1 abgeholt werden. Also vertrieb ich mir die Zeit mit Rumlaufen, Essen und Sitzen.

BestĂ€ndiges Plastikessen in Vitrinen, so genanntes shokuhin sample oder Fake Food. Die Replikate werden in mĂŒhsamer Handarbeit hergestellt und erleichtern den Kunden die MenĂŒauswahl.

Als um 15:30 Uhr dann endlich alle Auslandsstudenten eingetroffen waren, fuhren wir mit zwei Shuttlebussen in Richtung Wohnheim nach Setagaya, einer der 23 Stadtteile von Tokyo. Um 17:00 Uhr erreichten wir das Wohnheim. Ich hatte gerade genĂŒgend Zeit, meinen Koffer mit einem Schwung in mein Zimmer zu werfen, da ging es auch schon wieder los zum Einkaufen. Meine Errungenschaften: WĂ€schebĂŒgel, MĂŒlleimer, Hausschuhe und WĂ€scheklammern.

Das soll es dann im Großen und Ganzen fĂŒr den ersten Tag gewesen sein, der mich insgesamt schĂ€tzungsweise 35 Stunden lang schlaflos ließ.

Plastikmodell vs. Original: Mein erstes Essen in Japan, omu-rice (deutsch: Omelette Reis).

April 1st, 2010 by Jeanne | No Comments »

Altersarmut und RentnerkriminalitÀt

Japan hat gegenwĂ€rtig etwa 128 Millionen Einwohner; 28.2 Millionen davon sind Senioren, d.h. Personen, die 65 Jahre alt und Ă€lter sind. Ihr Anteil betrĂ€gt 22 % der Gesamtbevölkerung. Im Jahre 1950, also vor knapp 60 Jahren, lag der Prozentsatz dieser Altersgruppe nur bei 5 %. Im Jahre 1970 ĂŒberstieg er 7 % und im Jahre 1994 bereits 14 %.
In Japan ist nun ĂŒber ein FĂŒnftel der Bevölkerung 65 und Ă€lter, ĂŒber ein Zehntel ĂŒber 75 Jahre alt.

Wenn im Durchschnitt lÀnger leben als erwartet, dann zeugt das zunÀchst von medizinischem und wirtschaftlichem Fortschritt. Doch was passiert, wenn Menschen lÀnger leben, als sie es sich leisten können? Sie laufen höchstwahrscheinlich Gefahr, in den letzten Jahren ihres Lebens nicht mehr ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Dieser demographische Tatbestand hat auch fĂŒr die KriminalitĂ€tsentwicklung sowie die Behandlung und Resozialisierung StraffĂ€lliger eklatante Folgen.

Ein auffallendes Charakteristikum der heutigen KriminalitĂ€tsentwicklung in Japan ist folgendes: wĂ€hrend die Straftaten, die von Jugendlichen begangen werden, immer mehr zurĂŒckgehen, neigen die Ă€lteren JahrgĂ€nge vermehrter zu Straftaten als dies frĂŒher der Fall war. Es mag sich bei den Schlagzeilen ĂŒber schwere Gewaltdelikte um EinzelfĂ€lle handeln, doch betrachtet man die KriminalitĂ€tsentwicklung der letzten 10 Jahre genauer, so lĂ€sst sich tatsĂ€chlich feststellen, dass sich die Zahl der ĂŒber 60jĂ€hrigen TĂ€ter seit 2000 verdoppelt hat.

Quelle: Ministry of Justice, Hakusho 2009, S. 21 Link

Straftaten sollen in den meisten FĂ€llen, genauer gesagt zu zwei Drittel, Supermarkt-DiebstĂ€hle gewesen sein, bei denen HauptsĂ€chlich Lebensmittel und Dinge fĂŒr den Alltag geklaut wurden.
Laut Regierungsberichten sind vor allem Geldsorgen, Einsamkeit und Schwierigkeiten bei der Pflege von kranken Verwandten Auslöser fĂŒr KriminalitĂ€t unter Ă€lteren Menschen.

Inzwischen haben auch Japans GefĂ€ngnisse begonnen, sich auf die Ă€ltere Klientel einzustellen, beispielsweise durch bauliche Maßnahmen. Sie werden von jĂŒngeren StraftĂ€tern getrennt, damit sie ihrem Tempo gemĂ€ĂŸ ihre Arbeit verrichten können, WaschrĂ€ume bekommen Haltestangen und es gibt Zeiten, in denen Medizin ausgeteilt wird.

⇒ Ein schon etwas Ă€lterer Beitrag von Mario Schmidt vom 23.12.2008 zu diesem Thema: Link

In Japan erreicht momentan die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg geborene Generation der „Baby-Boomer“ das Pensionsalter. Lag die Geburtenquote damals bei 4,3%, so liegt sie heute bei 1,25 %. Mit dieser Generation könnten bis Ende 2010 knapp 7 Millionen Menschen in Rente gehen. Das wĂ€ren fast 10 Prozent der arbeitenden Bevölkerung.
2015 wird nach EinschĂ€tzung des Nationalen Instituts fĂŒr Bevölkerungsentwicklung jeder vierte in Rente sein.

Die bald auf dem Kopf stehende Bevölkerungspyramide stellt das Rentenversicherungssystem vor kaum lösbare Probleme. Dabei hat die Regierung schon die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters von 60 auf 65 Jahre beschlossen. Zudem werden Firmen verpflichtet, ihre Mitarbeiter bis 65 weiter zu beschĂ€ftigen. Die Alternative ist, dass sie ihren Mitarbeitern nach der Pensionierung einen neuen Job anbieten. Die meisten Unternehmen wĂ€hlen die Wieder- statt der WeiterbeschĂ€ftigung. Nach der Zwischenpensionierung kann die Firma den Senior auf einem niedrigeren Posten fĂŒr einen Bruchteil des alten Gehalts arbeiten lassen, was sich wiederrum auf die RentenbeitrĂ€ge auswirkt, die der Mitarbeiter spĂ€ter erhĂ€lt.
Der Trend ist damit vorgegeben: weniger Rente, lÀnger arbeiten.

BezĂŒglich der Renten hatte Premierminister Hatoyama Yukio Ende Oktober 2009 ein Statement abgegeben, das sich aber meiner Meinung nach sehr vage verhĂ€lt. So spricht er davon, in den kommenden zwei Jahren intensive Anstrengungen unternehmen zu wollen, „um das Problem der Rentenaufzeichnungen als „nationales Projekt“ zu lösen und dabei alles in unserer Macht Stehende tun, um das Vertrauen der Menschen so schnell wie möglich wiederzuerlangen. Wir werden zudem stetige Anstrengungen fĂŒr die Schaffung eines gerechten und transparenten neuen Rentensystems unternehmen, das den Menschen ihre innere Ruhe mit Blick auf die Zukunft wiedergibt. Es ist selbstverstĂ€ndlich wichtig, die Genauigkeit des Systems sicherzustellen, aber wir werden auch darauf abzielen, Reformen fĂŒr eine neue Ära durchzufĂŒhren, damit das System flexibel genug ist, um mit der zunehmend grĂ¶ĂŸer werdenden Vielfalt der Lebensstile der Menschen mitzuhalten und um eventuell auftretende Fehler, ohne sie zu verheimlichen, zu korrigieren.“
RegierungserklÀrung Hatoyama

Das Vertrauen der Leute wieder zu erlangen ist auch bitter nötig, denn das wurde erst 2004 durch einen Rentenskandal getrĂŒbt, bei dem herauskam, dass fĂŒhrende Politiker jahrelang keine PflichtbeitrĂ€ge in die Rentenkasse eingezahlt hatten.
Die Krönung erreichte die unsĂ€glichen Debatte um das Rentensystem im Jahr 2007, als ans Licht kam, dass Behörden mit den Rentendaten geschlampt hatten, und aufgrund technischen Versagens Millionen Japaner angewiesen wurden, ihre RentenansprĂŒche neu nachzuweisen.

VorschlĂ€ge wie Rentenerhöhungen, um alten Menschen ein Einkommen ĂŒber dem Satz der Sozialhilfe zu gewĂ€hrleisten klingen gut, und wenn man in der Lage wĂ€re, die Überlebenswahrscheinlichkeit einer Population vorherzusagen und zu kalkulieren, könnte man einen Rentenplan entwickeln, der allen lebenslange BezĂŒge garantiert.
Aber wie soll ein Rentensystem, das sich durch BeitrĂ€ge finanziert, von den zukĂŒnftigen Generationen getragen werden? Bleibt mit Spannung abzuwarten, wie das reformierte Rentensystem unter Hatoyama wohl aussehen wird.

Kategorie: Land – Gesellschaft

February 11th, 2010 by Jeanne | No Comments »

Duftende Handys oder Dinge, die die Welt nicht braucht

Docomo F-02B

Quelle: Fujitsu.com

Vorgestellt wurde es bereits im November 2009, ĂŒber den Weg gelaufen ist mir das docomo STYLE F-02B erst vor einigen Tagen in einem Werbespot. Das neue Handy von Fujitsu unterscheidet sich Ă€ußerlich nicht großartig von seiner Konkurrenz: es ist wie die meisten japanischen Handys eckig, aufklappbar und soll laut Hersteller ganz besonders glĂ€nzen. Nichts Ungewöhnliches also.
Denkste.

Eine Besonderheit gibt es – fĂŒr viele DIE Innovation, fĂŒr mich der Punkt, wo die Toleranzgrenze der fortschreitenden Personalisierung von Mobiltelefonen eindeutig ĂŒberschritten ist:
Nutzers dieses Handys können einen ParfĂŒmduft ihrer Wahl auf einen kleinen Chip sprĂŒhen und diesen auf den RĂŒcken des Handys einschieben, um so ihrem Handy den ultimativen Duft zu verleihen.

Es mag ja sein, dass Japans Handyhersteller westlichen Herstellern in Sachen Design und Innovation oftmals einen Schritt voraus sind, aber diese Duft-Applikation gehört definitiv zu den Dingen, die die Welt nicht braucht.

Hier die Werbespots zum Handy:

Kategorie: Medien – Kultur

February 11th, 2010 by Jeanne | No Comments »